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Politik & Regierung in Armenia

Politisches System, Stabilitätsindikatoren und demokratische Institutionen

Armenien ist eine parlamentarische Republik, die derzeit von Premierminister Nikol Paschinjan und der Partei Zivilvertrag geführt wird und am 7. Juni 2026 vor Parlamentswahlen steht. Das Land bewältigt erhebliche politische Herausforderungen nach der Vertreibung ethnischer Armenier aus Bergkarabach im Jahr 2023, während es gleichzeitig Verfassungsreformen und Initiativen zur wirtschaftlichen Transformation verfolgt. Die öffentlichen Zustimmungsraten für die Regierung bleiben niedrig, wobei die Oppositionskräfte vor den bevorstehenden Wahlen an Unterstützung gewinnen.

Demokratieindex

Moderat

Regierungsform

Parlamentarische Republik

Rechtssystem

Zivilrechtssystem basierend auf der armenischen Verfassung

Staatsoberhaupt

Präsident Vahagn Khachaturyan(since 2022)

Regierungschef

Premierminister Nikol Pashinyan(Zivilvertrag)since 2018

Politische Indikatoren

Demokratieindex
5.97

Skala: 0-10

Hybrides Regime

Economist Intelligence Unit (2024)

Legislative

Typ:Einkammerparlament
Unterhaus:Nationalversammlung (132 Sitze)

Wichtige politische Parteien

Zivilvertrag(CC)

Mitte

Armenien-Allianz(Hayastan Dashinq)

Opposition

Helles Armenien(Lusavor Hayastan)

Opposition

Wahlrecht

Armenische Bürger ab 18 Jahren haben das Recht, an Parlaments- und Präsidentschaftswahlen teilzunehmen. Bürger können an Kommunalwahlen teilnehmen. Die Abstimmung erfolgt über ein gemischtes Wahlsystem.

Aktuelle Entwicklungen

  • Die Regierung hat im Januar 2026 die Doktrin der wirtschaftlichen und institutionellen Transformation Armeniens verabschiedet und damit die ideologischen Grundlagen des Paradigmas 'Reales Armenien' gelegt
  • Parlamentswahlen sind für den 7. Juni 2026 angesetzt, die ersten Wahlen nach der Vertreibung ethnischer Armenier aus Bergkarabach Ende 2023
  • Neuer Verfassungsentwurf im März 2026 fertiggestellt, wobei Bedenken hinsichtlich der Justiz- und Aufsichtsbestimmungen geäußert wurden
  • 19 politische Kräfte haben sich bis zum 23. April 2026 für die Parlamentswahlen im Juni 2026 registriert
  • Erhebliche öffentliche Unzufriedenheit mit der amtierenden Regierung, mit 75% Ablehnung in Jerewan und 61% landesweit laut Umfragedaten
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