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Verkehr & Transport in Cape Verde

ÖPNV-Abdeckung, Flughäfen und Infrastrukturqualität für Expats

Die Verkehrsinfrastruktur Kap Verdes spiegelt seine einzigartige Geografie als Neun-Insel-Archipel im Atlantik wider. Das Land hat ein multimodales System entwickelt, das Inlandsflüge, Fährverbindungen und Straßennetze kombiniert, um die verstreuten Inselgemeinschaften zu verbinden. Während die Straßendichte mit etwa 75 % des 1.600 km langen nationalen Netzes relativ hoch ist, variiert die Infrastrukturqualität erheblich zwischen Haupt- und Nebenstraßen. Der Seeverkehr ist für die Verbindung zwischen den Inseln unerlässlich, wobei Fähren, die von CV Interilhas betrieben werden, erschwingliche Verbindungen bieten. Der Verkehrssektor steht vor Herausforderungen wie Wartungsrückständen, begrenztem öffentlichen Nahverkehr in kleineren Städten und einer starken Abhängigkeit von importiertem Kraftstoff, obwohl die Regierung Elektrifizierungsziele und Infrastrukturverbesserungen verfolgt.
Öffentlicher Nahverkehr
Unterdurchschnittlich
Straßeninfrastruktur
Moderat
Öffentlicher Nahverkehr
3.8/10

Begrenztes öffentliches Nahverkehrssystem, das sich auf die Großstädte Praia und Mindelo konzentriert. Kleine Busse und Minivans (Aluguers) bedienen Überlandrouten ohne feste Fahrpläne. Innerstädtische Taxis kosten 150-200 CVE. Kein U-Bahn-, Zug- oder integriertes Ticketsystem. Das Fährnetz verbindet alle bewohnten Inseln mit zweimal täglichem Service auf den Hauptrouten.

Straßeninfrastruktur
5.2/10

Etwa 75 % des 1.600 km langen nationalen Netzes sind asphaltiert; Hauptstraßen bestehen aus glattem Asphalt, während Nebenrouten vulkanische Kopfsteinpflaster oder unbefestigte Wege aufweisen. Mindestens 50 % der Straßen sind in schlechtem Zustand. Hauptverkehrskorridore sind gut gewartet; ländliche Zufahrtsstraßen verschlechtern sich schnell. Schlechte Straßenbeleuchtung außerhalb von Städten birgt Gefahren beim Fahren in der Nacht. Die Straßendichte ist im Verhältnis zur Ackerfläche hoch.

Internetgeschwindigkeit
3.5/10

Begrenzte Breitbandinfrastruktur mit erheblichen Unterschieden zwischen Stadt und Land. Mobiles Internet ist weiter verbreitet als Festnetz-Glasfaser. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten werden in städtischen Gebieten auf 15-25 Mbps geschätzt, in ländlichen Gebieten deutlich niedriger. Der Glasfaserausbau konzentriert sich auf Praia und Mindelo. Infrastrukturinvestitionen laufen, bleiben aber unter regionalen Standards.

Avg: 18.5+ Mbps • Beschränkt auf die Großstädte Praia und Mindelo; ländliche Gebiete sind auf Mobilfunknetze angewiesen

Flughafenanbindung
6.8/10

Zehn Flughäfen auf neun Inseln mit sechs großen Einrichtungen. Amílcar Cabral (Sal), Cesária Évora (São Vicente) und Nelson Mandela (Santiago/Praia) dienen als primäre internationale Drehkreuze. Starke europäische Verbindungen über Lissabon und Porto (TAP, Cabo Verde Airlines). Das Inlandsnetz verbindet alle bewohnten Inseln. Der Flughafen Sal wickelt das höchste internationale Verkehrsaufkommen ab.

Transportkosten

Metro-Monatskarte
Nicht verfügbar – kein U-Bahn-System
Busfahrt
150-200 CVE (innerstädtisches Taxi); variabel für Überland-Minivans je nach Entfernung und Straßentyp
Taxi
100 CVE pro 4-7 km je nach Straßenzustand; Flughafentransfer Mindelo ~1.000 CVE (10 km)
Hochgeschwindigkeitszug
Nicht verfügbar – kein Schienennetz

Mobilfunknetz

5G-Abdeckung: Begrenzter 5G-Ausbau; Pilotprogramme in Praia und Mindelo, landesweite Einführung für 2026-2027 geplant
4G-Abdeckung: Umfassende 4G-Abdeckung in städtischen Gebieten und größeren Städten; begrenzte ländliche Abdeckung auf abgelegenen Inseln

Mobilfunknetze (CV Telecom, Unitel+) bieten die primäre Internetkonnektivität. Die 4G-Abdeckung ist in Städten zuverlässig, aber in abgelegenen Gebieten inkonsistent. Mobile Internetgeschwindigkeiten von 10-30 Mbps sind typisch. Die Netzwerkkonnektivität ist in besiedelten Gebieten im Allgemeinen gut; Wetter kann den Dienst auf exponierten Inseln beeinträchtigen.

Führerschein

Internationaler Führerschein erforderlich

Internationaler Führerschein (IDP) für Ausländer erforderlich; gültig mit Reisepass und Führerschein des Heimatlandes. EU-Führerscheine werden mit IDP akzeptiert. Für Kurzzeitbesucher ist keine formelle Umwandlung in einen lokalen Führerschein erforderlich. Es wird auf der rechten Seite gefahren. Fahrzeugversicherung ist obligatorisch; Mietwagenfirmen bieten in der Regel eine Deckung an.