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Politik & Regierung in Ecuador

Politisches System, Stabilitätsindikatoren und demokratische Institutionen

Ecuador ist eine Präsidialrepublik unter Präsident Daniel Noboa und steht seit Anfang 2024 vor großen Herausforderungen durch organisierte Kriminalität und Gewalt. Ein Referendum im Jahr 2024 stärkte die Sicherheitsmaßnahmen, aber Wirtschaftsreformen wurden inmitten fragiler Institutionen und hoher Mordraten abgelehnt. Die Einkammer-Nationalversammlung besitzt die legislative Gewalt in einem Kontext des Hyperpräsidentialismus.

Regierungsform

Präsidialrepublik

Rechtssystem

Zivilrechtssystem

Staatsoberhaupt

Präsident Daniel Noboa Azin(since 2023)

Regierungschef

Präsident Daniel Noboa Azin(Nationale Demokratische Aktion)since 2023

Legislative

Typ:Einkammer
Oberhaus:Upper House
Unterhaus:Nationalversammlung (137 Sitze)

Wahlrecht

Allgemein für Bürger ab 18 Jahren. Ecuador erkennt über 55.800 Flüchtlinge an, hauptsächlich Kolumbianer, deren Wahlrechte an die Staatsbürgerschaft gebunden sind.

Aktuelle Entwicklungen

  • Referendum von 2024 genehmigte neun sicherheitsrelevante Vorschläge, darunter die Zusammenarbeit zwischen Militär und Polizei und härtere Strafen für organisierte Kriminalität
  • Erklärung eines internen bewaffneten Konflikts gegen organisierte Kriminalitätsgruppen wie Los Choneros im Januar 2024
  • Ausnahmezustand am 9. Januar 2024 ausgerufen, inmitten eskalierender Gewalt und Gefängnisangriffen
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