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Politik & Regierung in Italy

Politisches System, Stabilitätsindikatoren und demokratische Institutionen

Italien ist eine parlamentarische Republik, die von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni geführt wird, deren Mitte-Rechts-Koalition seit 2022 regiert. Das System bleibt institutionell stabil, aber die jüngste Politik wurde von Debatten über Verfassungsreformen, Exekutivgewalt und das zukünftige Gleichgewicht zwischen Parlament und Präsidentschaft geprägt.

Korruptionsindex

Moderat

Demokratieindex

Gut

Regierungsform

Parlamentarische Republik

Rechtssystem

Zivilrechtssystem basierend auf der Verfassung, mit starker Verfassungsgerichtsbarkeit und regionaler Autonomie in ausgewählten Bereichen

Staatsoberhaupt

Präsident Sergio Mattarella(since 2015)

Regierungschef

Ministerpräsidentin Giorgia Meloni(Brüder Italiens)since 2022

Politische Indikatoren

Korruptionsindex
54Rang #42

Skala: 0-100

Transparency International (2024)

Pressefreiheit
68.01Rang #46

Skala: 0-100

Reporters Without Borders (2024)

Demokratieindex
7.58Rang #34

Skala: 0-10

Mangelhafte Demokratie

Economist Intelligence Unit (2024)

Legislative

Typ:zweikammerig
Oberhaus:Senat der Republik (200 Sitze)
Unterhaus:Abgeordnetenkammer (400 Sitze)

Wichtige politische Parteien

Brüder Italiens(FdI)

Rechts bis rechtsextrem

119 Sitze
Demokratische Partei(PD)

Mitte-links

68 Sitze
Lega(Lega)

Rechts

66 Sitze
Fünf-Sterne-Bewegung(M5S)

Populistisch

52 Sitze
Forza Italia(FI)

Mitte-rechts

44 Sitze

Wahlrecht

Italienische Staatsbürger ab 18 Jahren können an nationalen Wahlen teilnehmen; das Wahlalter für den Senat beträgt 25 Jahre. EU-Bürger mit Wohnsitz in Italien dürfen gemäß EU-Vorschriften an Kommunal- und Europawahlen teilnehmen.

Aktuelle Entwicklungen

  • Die Regierung Meloni trieb weiterhin eine Verfassungsreform voran, um einen direkt gewählten Ministerpräsidenten einzuführen, bekannt als Premierato.
  • Italien bewahrte 2024 die institutionelle Kontinuität, ohne nationale Wahlen und mit nur begrenzten Kabinettsumbildungen.
  • Die Europawahl 2024 stärkte Fratelli d'Italia und die Demokratische Partei als die beiden wichtigsten politischen Pole.
  • Die Debatten über die Exekutivgewalt, das parlamentarische Gleichgewicht und die gerichtlichen Schutzmaßnahmen intensivierten sich während des Haushalts- und Reformprozesses 2024.
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