Kosovo (Disputed Territory) flagPolitik & Regierung · Kosovo (Disputed Territory)

Politik & Regierung in Kosovo (Disputed Territory)

Politisches System, Stabilitätsindikatoren und demokratische Institutionen

Kosovo ist eine parlamentarische Republik mit einer mächtigen Einkammerversammlung und einer Regierung unter der Führung von Premierminister Albin Kurti. Die Politik wird weiterhin von Koalitionsbildung, den Beziehungen zu Serbien und der Integration von Nicht-Mehrheitsgemeinschaften geprägt, während die Reformbemühungen unter einer noch fragilen, aber funktionierenden Regierungsvereinbarung fortgesetzt werden.

Korruptionsindex

Unterdurchschnittlich

Demokratieindex

Moderat

Regierungsform

Parlamentarische Republik

Rechtssystem

Zivilrechtssystem, das auf der Verfassung und Gesetzgebung des Kosovo basiert, mit Bestimmungen, die den Status einer multiethnischen parlamentarischen Republik widerspiegeln.

Staatsoberhaupt

Präsident Vjosa Osmani(since 2021)

Regierungschef

Premierminister Albin Kurti(Vetëvendosje)since 2026

Politische Indikatoren

Korruptionsindex
41Rang #73

Skala: 0-100

Transparency International (2024)

Pressefreiheit
51.4Rang #75

Skala: 0-100

Reporters Without Borders (2024)

Demokratieindex
6.45

Skala: 0-10

Mangelhafte Demokratie

Economist Intelligence Unit (2024)

Legislative

Typ:Einkammerparlament
Unterhaus:Versammlung des Kosovo (120 Sitze)

Wichtige politische Parteien

Vetëvendosje(LVV)

Links bis Mitte-Links

48 Sitze
Demokratische Partei des Kosovo(PDK)

Mitte-Rechts

24 Sitze
Demokratische Liga des Kosovo(LDK)

Mitte-Rechts

20 Sitze
Allianz für die Zukunft des Kosovo(AAK)

Mitte-Rechts

8 Sitze

Wahlrecht

Bürger des Kosovo ab 18 Jahren haben das Wahlrecht. Die Versammlung des Kosovo umfasst reservierte Sitze für Nicht-Mehrheitsgemeinschaften, was den ethnischen Machtteilungsrahmen des Landes widerspiegelt.

Aktuelle Entwicklungen

  • Das Parlament des Kosovo hat am 11. Februar 2026 nach einer langwierigen politischen Pattsituation eine neue Regierung unter der Führung von Albin Kurti gebilligt.
  • Das neue Kabinett umfasst Vertreter von Minderheitengemeinschaften, darunter Fikrim Damka als dritter stellvertretender Premierminister für Minderheitenangelegenheiten und Zusammenarbeit.
  • In den Jahren 2024 und 2025 priorisierte die Regierung weiterhin die von der EU vermittelten Gespräche mit Serbien, die Sicherheitskoordination im Norden sowie Reformen im öffentlichen Sektor und zur Korruptionsbekämpfung.
Wahlalter18
WahlrechtAllgemein
Verfassung2008
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