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Politik & Regierung in Malta

Politisches System, Stabilitätsindikatoren und demokratische Institutionen

Malta ist eine parlamentarische Republik mit einem starken Zweiparteiensystem, das von der Arbeiterpartei und der Nationalistischen Partei dominiert wird. Robert Abela bleibt Premierminister, während Myriam Spiteri Debono seit April 2024 als Präsidentin amtiert. Das Land wird weiterhin als konsolidierte, aber unvollkommene Demokratie eingestuft, mit anhaltender Aufmerksamkeit für Regierungsführung, Korruption und institutionelle Reformen.

Politische Stabilität

Moderat

Korruptionsindex

Moderat

Demokratieindex

Gut

Regierungsform

Parlamentarische Republik

Rechtssystem

Gemischtes Rechtssystem mit Einflüssen des Zivilrechts und des Common Law

Staatsoberhaupt

Präsident Myriam Spiteri Debono(since 2024)

Regierungschef

Premierminister Robert Abela(Arbeiterpartei)since 2020

Politische Indikatoren

Politische Stabilität
0.54

Skala: 0-1

Moderat

World Bank Worldwide Governance Indicators (2024)

Korruptionsindex
51

Skala: 0-100

Transparency International (2024)

Pressefreiheit
73.71Rang #73

Skala: 0-100

Reporter ohne Grenzen (2024)

Demokratieindex
7.93

Skala: 0-10

Mangelhafte Demokratie

Economist Intelligence Unit (2024)

Legislative

Typ:Einkammerparlament
Unterhaus:Repräsentantenhaus (79 Sitze)

Wichtige politische Parteien

Arbeiterpartei(PL)

Mitte-links

43 Sitze
Nationalistische Partei(PN)

Mitte-rechts

35 Sitze
AD+PD(ADPD)

Grün-links

0 Sitze

Wahlrecht

Malta gewährt maltesischen Bürgern ab 16 Jahren das volle Wahlrecht. In Malta ansässige EU-Bürger dürfen bei Kommunal- und Europawahlen abstimmen, wenn sie registriert sind, nationale Parlamentswahlen sind jedoch Bürgern vorbehalten.

Aktuelle Entwicklungen

  • Präsidentin Myriam Spiteri Debono trat im April 2024 ihr Amt an und setzte Maltas Tradition der indirekten Präsidentschaftswahl durch das Parlament fort.
  • Malta hielt im Juni 2024 Wahlen zum Europäischen Parlament ab, wobei die Arbeiterpartei trotz Stimmenverlusten im Vergleich zu früheren Wahlen die stärkste Kraft blieb.
  • Die Regierung hat weiterhin Reformen in den Bereichen Regierungsführung, bürgerliche Freiheiten und öffentliche Dienste umgesetzt, während die Debatte über Planungs-, Korruptions- und Rechtsstaatlichkeitsfragen weiterhin im Vordergrund steht.
Wahlalter16
WahlrechtAllgemein
Verfassung1964