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Politik & Regierung in Zimbabwe

Politisches System, Stabilitätsindikatoren und demokratische Institutionen

Simbabwe wird als Präsidialsystem unter Präsident Emmerson Mnangagwa von der ZANU-PF geführt, der seine Macht durch Verfassungsänderungen und gesetzliche Bestimmungen konsolidiert und das Parlament umgangen hat. Das Land wird als autoritär eingestuft, wobei Wahlen kritisiert werden, weil sie internationalen Standards nicht entsprechen, die Unterdrückung von Dissens anhält und die demokratische Rechenschaftspflicht begrenzt ist. Jüngste Proteste und Gesetze zur Einschränkung der Zivilgesellschaft verdeutlichen die sich vertiefenden Herausforderungen in der Regierungsführung.

Politische Stabilität

Unterdurchschnittlich

Demokratieindex

Unterdurchschnittlich

Regierungsform

Präsidialsystem

Rechtssystem

Gemischtes Rechtssystem aus englischem Common Law und Gewohnheitsrecht

Staatsoberhaupt

Präsident Emmerson Dambudzo Mnangagwa(since 2017)

Regierungschef

Vizepräsident Constantino Chiwenga(ZANU-PF)since 2017

Politische Indikatoren

Politische Stabilität
47.1Rang #31

Skala: 0-100

Niedrig

Ibrahim Index of African Governance (2023)

Demokratieindex
2.9

Skala: 0-10

Autoritäres Regime

BTI Transformation Index (2024)

Legislative

Typ:Zweikammersystem
Oberhaus:Senat (80 Sitze)
Unterhaus:Nationalversammlung (280 Sitze)

Wichtige politische Parteien

Zimbabwe African National Union – Patriotic Front(ZANU-PF)

Linksgerichtet

190 Sitze

Wahlrecht

Simbabweanische Bürger ab 18 Jahren haben das Recht, an nationalen und lokalen Wahlen teilzunehmen

Aktuelle Entwicklungen

  • Präsident Mnangagwa unterzeichnete im April 2024 das Gesetz zur Änderung der privaten freiwilligen Organisationen, wodurch die staatliche Kontrolle über die Zivilgesellschaft ausgeweitet wird
  • Der Oberste Gerichtshof erklärte im Juni 2024 einen Abschnitt des Patriot Act für verfassungswidrig
  • Nationaler Streikprotest am 31. März 2024 gegen Misswirtschaft und Forderungen nach einem Führungswechsel
  • Verfassungsänderungen zentralisierten die Macht und ermöglichten die Ernennung von Stellvertretern und Richtern durch den Präsidenten
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