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Umwelt & Gesundheit in Dominican Republic

Luftqualität, Grünflächen und Nachhaltigkeitspolitik

Die Dominikanische Republik, ein karibischer Staat mit vielfältigen Ökosystemen, hat mit den Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen, darunter wärmere Temperaturen, steigende Meeresspiegel und häufige Hurrikane. Die Waldfläche beträgt etwa 40 % und schützt die Artenvielfalt, doch Abholzung und Urbanisierung stellen eine Bedrohung dar. Regierungsinitiativen fördern erneuerbare Energien und Schutzgebiete, es bestehen jedoch Datenlücken bei Luftqualitäts- und Recyclingkennzahlen. Aufgrund der hurrikangefährdeten Lage ist das Risiko von Naturkatastrophen hoch.

Luftqualitätsindex

0510
Mäßig
6.5/10

Die Daten zur Luftqualität sind begrenzt und die aktuellen durchschnittlichen AQI- und PM-Werte sind nicht verfügbar. Der 6-Monats-Trend ist stabil. Städtische Gebiete wie Santo Domingo sind der Verschmutzung durch Verkehr und Industrie ausgesetzt, es wurde jedoch keine größere Verschlechterung gemeldet. Die staatliche Überwachung ist im Entstehen begriffen.

Wasserqualität

0510
Mäßig
6.0/10

Die Wasserqualität variiert; Etwa 85 % der Bevölkerung haben Zugang zu verbesserten Wasserquellen, aber die Verschmutzung durch Landwirtschaft und Abwasser wirkt sich auf Flüsse und Küstengebiete aus. Trinkwasser in städtischen Gebieten erfordert oft eine Aufbereitung. INAQUA überwacht die Qualität und meldet in einigen Regionen bakterielle Risiken.

Städtisches Leitungswasser ist nach dem Abkochen im Allgemeinen sicher; Der ländliche Zugang liegt bei 78 %.

Recyclingsystem

Die Recycling-Infrastruktur entwickelt sich, wobei sich Programme in Großstädten auf Kunststoffe und Papier konzentrieren. Tarifdaten nicht verfügbar, informelle Erhebung jedoch üblich. Regierung forciert Mülltrennung durch kommunale Initiativen.

PlastikPapierMetall

Grünflächen

Die Waldfläche beträgt 40,2 % (2020), wobei 25 % des Landes in 32 Nationalparks wie Jaragua und Del Este geschützt sind. Diese Gebiete bewahren die biologische Vielfalt, sind aber durch die Landwirtschaft dem Abholzungsdruck ausgesetzt.

Waldbedeckung: 40.2%
Nationalparks: 32
Schutzgebiete umfassen etwa 6,5 ​​Millionen Hektar und schützen Korallenriffe und Mangroven.

Umweltpolitik

Zu den wichtigsten Richtlinien gehören die Nationale Strategie zum Klimawandel (2015) und das Umweltgesetz 64-00. Die Dominikanische Republik hat das Pariser Abkommen ratifiziert und sich zu einer Reduzierung der Emissionen um 27 % bis 2030 verpflichtet.

Wichtige Maßnahmen:
  • Gesetz 64-00 Umwelt
  • Nationale Strategie zum Klimawandel
Erneuerbare Energien: 25 % erneuerbare Energie bis 2025, mit Schwerpunkt auf Sonne und Wind.

Naturkatastrophenrisiko

HOCH

Hohes Risiko durch Hurrikane, Überschwemmungen, Erdbeben. Jüngste Ereignisse: Hurrikan Fiona (2022) verursachte 4 Todesopfer und einen Schaden von 2,5 Milliarden US-Dollar; Matthew (2016) tötete 4. Frühwarnung über ONAMET.

HurrikaneÜberschwemmungenErdbeben
Auswirkungen des Klimawandels: Die Temperaturen stiegen von 1991 bis 2020 um 0,8 °C (CRU-Daten). Die Hurrikanhäufigkeit ist stabil, aber die Intensität steigt laut IPCC AR6 um 10–20 %. Die Niederschläge sind unregelmäßig, +15 % Jahresniederschlag, aber mehr Extreme. Der Meeresspiegel steigt um 3,5 mm pro Jahr und bedroht 10 % der Küstenbevölkerung. Extreme Wetterereignisse haben sich seit den 1980er Jahren verdoppelt.

Nachhaltigkeitsinitiativen

Erneuerbare Energie

Der Nationale Energieplan sieht bis 2025 einen Anteil erneuerbarer Energien von 25 % durch Solar- (500 MW installiert) und Windprojekte vor. 10 % im Jahr 2022 erreicht.

Abfallmanagement

Das Gesetz zur Abfallbewirtschaftung fördert Recyclingzentren; Über 20 Gemeinden verfügen über Trennungsprogramme.

Wiederaufforstung

Bis 2030 10 Millionen Bäume pflanzen, um der Entwaldung entgegenzuwirken; 1,5 Mio. gepflanzt 2020–2023.

Wildtiere & Natur

Ricords LeguanVom Aussterben Bedroht
Westindische SeekuhVerletzlich
Hispaniolan-PapageiGefäHrdet