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Politik & Regierung in Greenland

Politisches System, Stabilitätsindikatoren und demokratische Institutionen

Grönland fungiert gemäß dem Selbstverwaltungsgesetz von 2009 als autonomes Territorium innerhalb des Königreichs Dänemark und verfügt seit April 2025 über eine eigene parlamentarische Demokratie unter der Leitung von Premierminister Jens-Frederik Nielsen. Als Staatsoberhaupt fungiert König Frederik X., der vor Ort durch einen Hochkommissar vertreten wird. Das Einkammerparlament von Inatsisartut regelt die inneren Angelegenheiten, während Dänemark die Kontrolle über Außenpolitik, Verteidigung und Währung behält.

Regierungsform

Parlamentarische repräsentative demokratische Abhängigkeit innerhalb einer konstitutionellen Monarchie

Rechtssystem

Unabhängige Justiz im dänischen Verfassungsrahmen

Staatsoberhaupt

König Frederik X

Regierungschef

Premierminister Jens-Frederik Nielsen(Demokratie)since 2025

Legislative

Typ:Einkammer
Oberhaus:Upper House
Unterhaus:Inatsisartut (31 Sitze)

Wichtige politische Parteien

Demokratie(D)

Mitte-links

Naleraq(N)

Rechts

Inuit Ataqatigiit(IA)

Linker Flügel

Siumut(S)

Mitte-links

Wahlrecht

Allgemeines Wahlrecht für grönländische und dänische Staatsbürger ab 18 Jahren bei grönländischen Wahlen

Aktuelle Entwicklungen

  • Jens-Frederik Nielsen von Demokraatit wurde am 7. April 2025 Premierminister
  • Veröffentlichung der grönländischen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungsstrategie 2024–2033
  • Laufende Diskussionen über mehr Autonomie und einen möglichen Weg zur Unabhängigkeit im Rahmen des Selbstverwaltungsgesetzes
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