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Politik & Regierung in Guatemala

Politisches System, Stabilitätsindikatoren und demokratische Institutionen

Guatemala ist eine Präsidialrepublik, die seit Januar 2024 von Präsident Bernardo Arévalo de León geführt wird und trotz seiner Wahl inmitten weit verbreiteter Proteste anhaltenden Herausforderungen durch Korruption, gerichtliche Einmischung und institutionelle Schwächen gegenübersteht. Ein kritischer institutioneller Neuanfang ist für 2026 im Gange, bei dem wichtige Gremien, die die Regierungsführung und Strafverfolgung prägen, erneuert werden. Hohe Armut, Gewalt und Bedrohungen für Menschenrechtsverteidiger untergraben weiterhin die Stabilität.

Regierungsform

Präsidialrepublik

Rechtssystem

Zivilrechtssystem basierend auf der Verfassung von 1985

Staatsoberhaupt

Präsident Bernardo Arévalo de León(since 2024)

Regierungschef

Präsident Bernardo Arévalo de León(Movimiento Semilla)since 2024

Legislative

Typ:Einkammerparlament
Oberhaus:Upper House
Unterhaus:Kongress der Republik (160 Sitze)

Wichtige politische Parteien

Vamos()

Mitte-rechts

39 Sitze
Nationale Einheit der Hoffnung(UNE)

Mitte-links

28 Sitze
Movimiento Semilla(Semilla)

Mitte-links

23 Sitze

Wahlrecht

Guatemaltekische Bürger ab 18 Jahren haben volle Wahlrechte bei nationalen, departementalen und kommunalen Wahlen.

Aktuelle Entwicklungen

  • Bernardo Arévalo wurde am 15. Januar 2024 als Präsident vereidigt, nachdem er Versuche zur Annullierung seines Wahlsieges überwunden hatte.
  • Laufender institutioneller Neuanfang im Jahr 2026 mit Wahlen für den Generalstaatsanwalt, das Verfassungsgericht, das Oberste Wahlgericht, den Rechnungshof und den Universitätsrektor.
  • Die USA und die EU verhängten Sanktionen gegen Beamte, darunter Generalstaatsanwältin Consuelo Porras, wegen Untergrabung der Demokratie und des Rechtsstaats.
Wahlalter18
WahlrechtAllgemein
Verfassung1985
Departements22