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Politik & Regierung in Guyana

Politisches System, Stabilitätsindikatoren und demokratische Institutionen

Guyana ist eine parlamentarische Republik, in der der Präsident sowohl Staatsoberhaupt als auch Regierungschef ist. Das Land verfügt über ein wettbewerbsorientiertes Mehrparteiensystem, doch die jüngsten Wahlen waren von Betrugsvorwürfen und politischer Instabilität überschattet. Verfassungsreformen und die Stärkung der Institutionen bleiben in der aktuellen Periode wichtige politische Prioritäten.

Politische Stabilität

Moderat

Korruptionsindex

Unterdurchschnittlich

Demokratieindex

Moderat

Regierungsform

Parlamentarische Republik

Rechtssystem

Common-Law-System basierend auf englischem Recht

Staatsoberhaupt

Präsident Mohammed Irfaan Ali(since 2020)

Regierungschef

Präsident Mohammed Irfaan Ali(People's Progressive Party)since 2020

Politische Indikatoren

Politische Stabilität
0.65Rang #89

Skala: 0-1

Mäßig stabil

World Bank Worldwide Governance Indicators (2024)

Korruptionsindex
41Rang #119

Skala: 0-100

Transparency International (2024)

Pressefreiheit
62.3Rang #68

Skala: 0-100

Reporters Without Borders (2024)

Demokratieindex
6.24Rang #72

Skala: 0-10

Mangelhafte Demokratie

Economist Intelligence Unit (2024)

Legislative

Typ:Einkammer
Unterhaus:Nationalversammlung (70 Sitze)

Wichtige politische Parteien

People's Progressive Party(PPP)

Mitte-links

33 Sitze
A Partnership for National Unity–Alliance for Change(APNU–AFC)

Mitte-rechts

31 Sitze

Wahlrecht

Bürger Guyanas, die 18 Jahre und älter sind, haben das Recht, an nationalen Wahlen teilzunehmen. Nicht-Bürger haben kein Wahlrecht.

Aktuelle Entwicklungen

  • Die Diskussionen über eine Verfassungsreform haben sich seit 2023 intensiviert und konzentrieren sich auf Änderungen des Wahlsystems und der Regierungsstrukturen.
  • Der Haushalt 2024 sah Rekordmittel für Infrastruktur und den Justizsektor vor, was die Bemühungen zur Stärkung der Institutionen widerspiegelt.
  • Guyana hat die politischen Spannungen nach den umstrittenen Wahlen von 2020 weiterhin bewältigt, wobei es anhaltende Forderungen nach Wahltransparenz und Rechenschaftspflicht gibt.
Wahlalter18
WahlrechtAllgemein
Verfassung1970
Regionen10