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Umwelt & Gesundheit in Morocco

Luftqualität, Grünflächen und Nachhaltigkeitspolitik

Marokko zeigt eine starke Klimaleistung und belegt im CCPI 2026 den 6. Platz mit sehr niedrigen Treibhausgasemissionen pro Kopf (2,7 t CO2e) und ehrgeizigen Zielen für erneuerbare Energien von 52 % bis 2030. Das Land steht vor klimatischen Herausforderungen, darunter sich verschärfende Dürren (86 % der Bürger berichten von zunehmender Schwere) und Ernteausfälle (65 %) bei stabilen Luftqualitätstrends. Marokko treibt NDC 3.0, den Kohleausstieg bis 2040 und eine nachhaltige Entwicklung als regionaler Vorreiter voran, obwohl die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen weiterhin besteht.

Luftqualitätsindex

0510
Mäßig
6.0/10

Der Luftqualitätstrend in Marokko ist den Datenbankdaten zufolge stabil. Es sind nur begrenzte spezifische AQI-Daten verfügbar, aber die allgemeine Umweltleistung hängt mit niedrigen Treibhausgasemissionen zusammen. Städtische Gebiete wie Casablanca sind der Verschmutzung durch Verkehr und Industrie ausgesetzt, und Regierungsinitiativen konzentrieren sich auf die Reduzierung von Emissionen.

Wasserqualität

0510
Mäßig
5.5/10

In Marokko herrscht Wasserknappheit, da die Ressourcen aufgrund von Dürren und dem Klimawandel stark zurückgehen. Der Zugang zu sauberem Wasser wird durch die Verschmutzung durch Landwirtschaft und Urbanisierung erschwert; Die Regierung überwacht über ONEE die Behandlungsstandards, aber ländliche Gebiete hinken hinterher. 86 % berichten von schlimmeren Dürren, die sich auf die Wasserverfügbarkeit auswirken.

Trinkwasser bedarf im Allgemeinen einer Aufbereitung; Die städtische Versorgung verbesserte sich, aber die Knappheit beeinträchtigt die Sicherheit in Trockenperioden.

Recyclingsystem

Die Recycling-Infrastruktur entwickelt sich mit nationalen Abfallbewirtschaftungsstrategien, spezifische Quoten sind jedoch in der Datenbank nicht verfügbar (N/A %). Fokus auf städtische Sammelsysteme; Angesichts des wachsenden Bevölkerungsdrucks zielen Initiativen auf Plastik- und Biomüll ab.

Grünflächen

Marokko schützt Gebiete durch Nationalparks und Reservate mit einer Waldfläche von etwa 12 %. Landnutzungsänderungen wirken als Nettosenke, die im letzten Jahrzehnt zugenommen hat und Emissionen ausgleicht. Zu den Bemühungen gehört die Wiederaufforstung zur Bekämpfung der Wüstenbildung.

Waldbedeckung: 12.0%
Nationalparks: 15
Wichtige Parks wie der Toubkal-Nationalpark bewahren die Artenvielfalt. Der Ausbau unterstützt die Klimaanpassung.

Umweltpolitik

Marokko belegt im CCPI für Klimapolitik einen Spitzenplatz, wobei NDC 3.0 auf Emissionsreduzierungen und den Ausstieg aus der Kohle bis 2040 abzielt. Bis 2030 ist es zu einem Anteil von 52 % an erneuerbarem Strom verpflichtet; investiert in öffentliche Verkehrsmittel und nachhaltige Landwirtschaft wie Tropfbewässerung.

Wichtige Maßnahmen:
  • NDC 3.0-Revision
  • Kohleausstieg 2040
  • Erneuerbare Energie 52 % bis 2030
Erneuerbare Energien: 52 % erneuerbarer Anteil am Strom bis 2030; Ausbau von Solar- und Windenergie trotz Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

Naturkatastrophenrisiko

MÄSSIG

Marokko ist mäßigen Risiken durch Dürren, Überschwemmungen und Erdbeben ausgesetzt. Zu den jüngsten Ereignissen zählen schwere Dürren, die sich auf die Landwirtschaft auswirken.

DürrenÜberschwemmungenErdbeben
Auswirkungen des Klimawandels: In den letzten 10 Jahren berichten 86 % der Marokkaner von stärkeren Dürren und 65 % von vermehrten Ernteausfällen. Die Niederschlagsmuster verändern sich mit der Verringerung der Wasserressourcen; Temperaturanstiege tragen zu Hitzewellen und Wasserknappheit bei. Die Emissionen bleiben unverändert und entsprechen nicht den jährlichen Reduzierungen um 4 %, die für Netto-Null erforderlich sind. Anstieg des Meeresspiegels bedroht Küsten; Landsenken verstärken sich, aber fossiles CO2 (Öl, Kohle) steigt.

Nachhaltigkeitsinitiativen

Erneuerbare Energie

Marokko strebt bis 2030 einen Anteil von 52 % an erneuerbarem Strom an und baut Solar- (Noor Ouarzazate) und Windprojekte aus. Spitzenplätze im CCPI-Energieverbrauch; Kohleausstieg bis 2040 geplant.

Abfallmanagement

Methan-Reduktionen aus Abfällen angestrebt; Nationale Pläne bekämpfen die zunehmende Verschwendung bei einer Bevölkerung von 36,9 Millionen Menschen. Verbunden mit niedrigen Pro-Kopf-Emissionen.

Anpassung der Landwirtschaft

Tropfbewässerung und nachhaltiges Saatgut werden gefördert, um Dürren und Ernteausfällen entgegenzuwirken.

Wildtiere & Natur

BerberlöweExtinct In Wild
Nordafrikanischer StraußVerletzlich
Cuviers GazelleVerletzlich
Maghreb-MausschwanzfledermausVerletzlich