South Sudan flagPolitik & Regierung · South Sudan

Politik & Regierung in South Sudan

Politisches System, Stabilitätsindikatoren und demokratische Institutionen

Der Südsudan befindet sich weiterhin in einem verlängerten politischen Übergangsarrangement unter der Führung von Präsident Salva Kiir Mayardit, wobei das Friedensabkommen von 2018 immer noch nur teilweise umgesetzt ist. Trotz der formellen Existenz einer Zweikammer-Legislative und von Institutionen zur Machtteilung wurden Wahlen wiederholt verschoben, und die Dominanz der Exekutive bleibt stark.

Corruption Index

Poor

Democracy Index

Poor

Government Type

Präsidialrepublik

Legal System

Gemischtes Rechtssystem aus englischem Common Law, Gewohnheitsrecht und Elementen des islamischen Rechts; die Übergangsverfassung von 2011 und spätere Übergangsregelungen bilden den wichtigsten Verfassungsrahmen.

Head of State

Präsident Salva Kiir Mayardit(since 2011)

Head of Government

Präsident Salva Kiir Mayardit(Sudan People's Liberation Movement)since 2011

Political Indicators

Corruption Index
13Rank #176

Scale: 0-100

Transparency International (2024)

Press Freedom
49.7Rank #136

Scale: 0-100

Reporters Without Borders (2024)

Democracy Index
1.5

Scale: 0-10

Autoritäres Regime

Economist Intelligence Unit (2024)

Legislature

Type:Zweikammersystem
Upper House:Council of States
Lower House:National Legislative Assembly

Major Political Parties

Sudan People's Liberation Movement(SPLM)

Dominierende Regierungspartei

seats
Sudan People's Liberation Movement in Opposition(SPLM-IO)

Opposition

seats
South Sudan Opposition Alliance(SSOA)

Oppositionsbündnis

seats

Voting Rights

Bürger ab 18 Jahren haben das Wahlrecht. Volle nationale Wahlrechte sind Bürgern vorbehalten; das Land hat unter der aktuellen Übergangsphase noch keine regulären Wahlen nach der Unabhängigkeit abgehalten.

Recent Developments

  • Im September 2024 wurde die Übergangsregierung um zwei weitere Jahre verlängert, wodurch die lange versprochenen Wahlen erneut verschoben wurden.
  • UN-Experten warnten, dass die Verlängerung die schwere Menschenrechtskrise im Südsudan ohne eine echte Umsetzung des Friedensabkommens verschärfen würde.
  • Die Übergangsregierung setzte weiterhin auf Dekret-basierte Herrschaft und verzögerte die Wahlvorbereitung inmitten anhaltender politischer Fragmentierung und Unsicherheit.
Voting Age18
SuffrageAllgemeines Erwachsenenwahlrecht
Constitution2011
Bundesstaaten und Verwaltungsgebiete13