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Umwelt & Gesundheit in Syria

Luftqualität, Grünflächen und Nachhaltigkeitspolitik

Syrien steht aufgrund des anhaltenden Konflikts vor schwerwiegenden Umweltproblemen, darunter Wasserknappheit, Entwaldung und Luftverschmutzung durch Staubstürme und industrielle Überreste. Der Klimawandel verschärft Dürren und extreme Wetterereignisse, wobei die Datenverfügbarkeit aufgrund der Instabilität begrenzt ist. Nachhaltigkeitsbemühungen sind noch im Anfangsstadium und werden durch Wiederaufbauprioritäten behindert, obwohl internationale Hilfe einige Initiativen im Bereich erneuerbare Energien und Wasser unterstützt.

Luftqualitätsindex

0510
Schlecht
4.5/10(AQI: N/A)

Luftqualitätsdaten sind aufgrund des Konflikts begrenzt, mit stabilen Trends laut Datenbank. Staubstürme und städtische Verschmutzung aus Damaskus tragen zu PM-Werten bei, wobei eine umfassende Überwachung fehlt. Keine größeren Regierungsinitiativen wurden kürzlich gemeldet.

Wasserqualität

0510
Schlecht
3.5/10

Die Wasserqualität ist schlecht, mit weit verbreiteter Kontamination durch unbehandelte Abwässer und landwirtschaftliche Abflüsse. Nur 62 % haben Zugang zu sicher verwaltetem Trinkwasser. Der Konflikt hat die Infrastruktur beschädigt, was die Gesundheitsrisiken durch Verschmutzung erhöht.

62 % Zugang zu sicher verwalteten Diensten; hohe Kontaminationsrisiken.

Recyclingsystem

Die Recycling-Infrastruktur ist aufgrund von Kriegsschäden und der Priorisierung grundlegender Dienstleistungen praktisch nicht existent. Es gibt keine nationalen Programme oder Daten; in städtischen Gebieten dominiert die informelle Abfallsammlung.

Recyclingquote: %

Grünflächen

Die Waldfläche ist durch Konflikte und Übernutzung stark zurückgegangen. Schutzgebiete existieren, aber die Durchsetzung ist schwach; wichtige Gebiete umfassen geschützte Wälder im Norden, die nur minimale Flächen bedecken.

Waldbedeckung: 2.7%
Nationalparks: 0
Mehrere Naturschutzgebiete wurden vor dem Konflikt erklärt, aber viele sind degradiert.

Umweltpolitik

Umweltgesetze aus der Vorkonfliktzeit existieren, aber die Durchsetzung ist aufgrund des Bürgerkriegs vernachlässigbar. Syrien ratifizierte das Pariser Abkommen 2017; begrenzte Ziele für erneuerbare Energien inmitten der Energiekrise.

Wichtige Maßnahmen:
  • Nationaler Umweltaktionsplan 2005 (inaktiv)
  • Ratifizierung des Pariser Abkommens 2017
Erneuerbare Energien: Keine spezifischen Ziele; Solarprojekte durch internationale Hilfe.

Naturkatastrophenrisiko

HOCH

Syrien ist anfällig für Erdbeben, Überschwemmungen, Dürren und Staubstürme. Das Erdbeben in der Türkei und Syrien 2023 tötete über 5.900 Menschen in Syrien. Die staatliche Vorsorge ist durch den Konflikt begrenzt.

ErdbebenÜberschwemmungenDürrenStaubstürme
Auswirkungen des Klimawandels: Die Temperaturen stiegen von 1991-2020 um 1,2 °C gegenüber den Basiswerten, wobei die Häufigkeit von Dürren seit 2000 um 20 % zugenommen hat. Die Niederschläge sind in den letzten Jahrzehnten um 15-20 % zurückgegangen, was die Wasserknappheit verschärft. Extreme Hitzewellen sind häufiger, z.B. vertrieb die Dürre von 2021 Tausende. Liegt an der seismischen Toten-Meer-Verwerfung.

Nachhaltigkeitsinitiativen

Erneuerbare Energien

Das UNDP unterstützt seit 2020 netzunabhängige Solarprojekte für über 50.000 Haushalte, um die Energieknappheit angesichts einer 90%igen Abhängigkeit von Importen zu beheben.

Wassermanagement

FAO-Rehabilitierung von Bewässerungssystemen nach der Dürre von 2021, wovon 100.000 Bauern durch verbesserte Wassereffizienz profitieren.

Wiederaufforstung

Begrenzte NGO-Bemühungen zur Wiederherstellung von Wäldern, Pflanzung von 500.000 Bäumen seit 2018 trotz Sicherheitsproblemen.

Wildtiere & Natur

Syrischer BraunbärVom Aussterben Bedroht
Asiatischer GepardVom Aussterben Bedroht
Persischer DamhirschGefäHrdet