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Umwelt & Gesundheit in Togo

Luftqualität, Grünflächen und Nachhaltigkeitspolitik

Togo steht vor erheblichen Umweltproblemen, darunter Entwaldung, Überschwemmungen und begrenzter Zugang zu sauberem Wasser, bei stabiler, aber unüberwachter Luftqualität. Der Klimawandel hat die Temperaturen in den letzten 30 Jahren um ca. 1,2 °C erhöht und die Häufigkeit von Überschwemmungen verstärkt. Nachhaltigkeitsbemühungen konzentrieren sich auf Wiederaufforstung und erneuerbare Energien, obwohl weiterhin Datenlücken bei Recycling und grüner Infrastruktur bestehen.

Luftqualitätsindex

0510
Mäßig
6.0/10(AQI: N/A)
Stabil trend

Die Luftqualität in Togo ist laut Datenbankaufzeichnungen stabil, wobei derzeit keine AQI-, PM2.5- oder PM10-Daten verfügbar sind. Städtische Gebiete wie Lomé können unter Verschmutzung durch Verkehr und Biomasseverbrennung leiden, aber keine spezifischen Überwachungsprogramme berichten von weit verbreiteten Problemen. Ländliche Gebiete haben aufgrund geringerer Industrialisierung wahrscheinlich eine bessere Qualität.

Wasserqualität

0510
Mäßig
5.5/10

Etwa 64 % der Togolesen haben Zugang zu sicher verwaltetem Trinkwasser, wobei ländliche Gebiete mit 54 % unter Verunreinigungen durch Landwirtschaft und schlechte sanitäre Einrichtungen leiden. Die Oberflächenwasserverschmutzung durch Bergbau und städtische Abwässer birgt Gesundheitsrisiken, obwohl die Regierung dies über das Wasserministerium überwacht.

Verbesserte Quellen decken 76 % ab, aber die Aufbereitung ist inkonsistent; in ländlichen Gebieten wird das Abkochen von Wasser empfohlen.

Recyclingsystem

Die Recyclinginfrastruktur ist begrenzt, und es sind keine nationalen Raten verfügbar; informelle Müllsammler kümmern sich in der Stadt Lomé um einige Kunststoffe und Metalle. Es werden keine formellen Programme für Papier oder Glas gemeldet, und Plastikverschmutzung betrifft die Küstengebiete.

Recyclingquote: %

Grünflächen

Die Waldbedeckung liegt bei etwa 30 %, ein Rückgang von 38 % im Jahr 2000 aufgrund von Abholzung und Landwirtschaft. Togo hat einen Nationalpark (Fazao-Malfakassa) und mehrere Reservate, die 1.200 km² umfassen und die Artenvielfalt inmitten des Entwaldungsdrucks schützen.

Waldbedeckung: 30.0%
Nationalparks: 1
Schutzgebiete machen 2,1 % der Landfläche aus; Wiederaufforstungsprogramme zielen darauf ab, jährlich 100.000 ha wiederherzustellen.

Umweltpolitik

Togo hat das Pariser Abkommen ratifiziert und verpflichtet sich, bis 2030 70 % erneuerbare Energien zu nutzen. Wichtige politische Maßnahmen umfassen den Nationalen Umweltaktionsplan und Verbote von Plastiktüten. Die Politik für Schutzgebiete deckt Biodiversitäts-Hotspots ab.

Wichtige Maßnahmen:
  • Paris-Abkommen NDC
  • Nationale REDD+-Strategie
  • Verbot von Plastikverschmutzung
Erneuerbare Energien: 15 % Anteil erneuerbarer Energien bis 2025, Steigerung auf 70 % bis 2030 durch Solar- und Wasserkraft.

Naturkatastrophenrisiko

HIGH

Togo ist anfällig für Überschwemmungen, Küstenerosion und Dürren; Überschwemmungen im Jahr 2020 vertrieben 10.000 Menschen und töteten 17. Keine größeren Erdbeben, aber hohe Anfälligkeit aufgrund von Armut.

ÜberschwemmungenDürrenKüstenstürme
Auswirkungen des Klimawandels: Die Temperaturen stiegen von 1991 bis 2020 um 1,2 °C, wobei Hitzewellen um 20 % zunahmen. Die Häufigkeit von Überschwemmungen hat sich seit 2000 verdoppelt (von 1-2 auf 3-5 Ereignisse/Jahr), verbunden mit 10 % stärkeren Niederschlägen. Der Meeresspiegel stieg um 3-5 mm/Jahr, wodurch seit 2010 20 m der Küste von Lomé erodiert wurden. Dürren im Norden verschlimmerten sich in ihrer Schwere um 15 % pro Jahrzehnt.

Nachhaltigkeitsinitiativen

Erneuerbare Energien

Togos 50-MW-Solarprogramm und das Grand Lomé Solar-PV-Projekt streben bis 2025 einen Anteil von 15 % erneuerbaren Energien an, unterstützt durch Weltbankmittel.

Wiederaufforstung

Das Nationale Wiederaufforstungsprogramm pflanzt jährlich 4 Millionen Bäume über REDD+, um die jährliche Entwaldung von 1,5 % zu bekämpfen.

Abfallwirtschaft

Die Modernisierung der Deponie von Lomé und Pilotprojekte zum Recycling in Gemeinden reduzieren die offene Müllentsorgung um 20 %.

Wildtiere & Natur

Westafrikanischer LöweVom Aussterben bedroht
Afrikanischer WaldelefantVom Aussterben bedroht
Hippopotamus amphibiusVerletzlich