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Politik & Regierung in Uganda

Politisches System, Stabilitätsindikatoren und demokratische Institutionen

Uganda ist eine Präsidialrepublik, die seit 1986 von Präsident Yoweri Museveni geführt wird und seit 2005 unter einem Mehrparteiensystem operiert. Das Land hielt im Januar 2026 Wahlen ab, bei denen Museveni eine weitere Amtszeit inmitten von Oppositionsvorwürfen wegen Unregelmäßigkeiten sicherte. Jüngste Bewertungen deuten jedoch auf eine sich verschlechternde demokratische Regierungsführung, einen schrumpfenden zivilgesellschaftlichen Raum und zunehmende politische Repression hin, obwohl öffentliche Meinungsdaten eine starke Ablehnung autoritärer Herrschaft unter den Ugandern zeigen.

Demokratieindex

Unterdurchschnittlich

Regierungsform

Präsidialrepublik

Rechtssystem

Gemischtes Rechtssystem, basierend auf englischem Common Law und Gewohnheitsrecht

Staatsoberhaupt

Präsident Yoweri Kaguta Museveni(since 1986)

Regierungschef

Premierminister Robinah Nabbanja(National Resistance Movement)since 2021

Politische Indikatoren

Pressefreiheit
54.8Rang #137

Skala: 0-100

Reporters Without Borders (2024)

Demokratieindex
4.12

Skala: 0-10

Hybrides Regime

Economist Intelligence Unit (2024)

Legislative

Typ:Einkammerparlament
Unterhaus:Parlament von Uganda (557 Sitze)

Wichtige politische Parteien

National Resistance Movement(NRM)

Mitte

336 Sitze
National Unity Platform(NUP)

Opposition

56 Sitze
Forum for Democratic Change(FDC)

Opposition

32 Sitze
Democratic Party(DP)

Opposition

9 Sitze

Wahlrecht

Alle Bürger ab 18 Jahren haben das Wahlrecht. Das System umfasst die Mehrheitswahl für 353 Wahlkreissitze, 146 für Frauen reservierte Sitze (einer pro Distrikt) und 30 Sitze, die durch indirekte Wahl von speziellen Wahlkollegien besetzt werden, die die Armee, Jugend, Ältesten, Gewerkschaften und Menschen mit Behinderungen vertreten.

Aktuelle Entwicklungen

  • Präsidentschaftswahl im Januar 2026, bei der Amtsinhaber Museveni 58,38 % der Stimmen gewann, die Opposition lehnte die Ergebnisse ab
  • Die demokratische Regierungsführung verschlechtert sich weiter mit schrumpfendem zivilgesellschaftlichem Raum und zunehmender politischer Repression
  • Das Parlament genehmigte den nationalen Haushalt von UGX 72,376 Billionen für das Finanzjahr 2025/26 mit Schwerpunkt auf Infrastruktur und Humankapitalentwicklung
  • Daten des Afrobarometer 2024 zeigen, dass 91 % der Ugander die Einparteienherrschaft ablehnen und 84 % die Militärherrschaft ablehnen
  • Bedenken hinsichtlich ungleicher Wahlbedingungen und der nicht wie beabsichtigt funktionierenden Gewaltenteilung
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