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Umwelt & Gesundheit in Eritrea

Luftqualität, Grünflächen und Nachhaltigkeitspolitik

Eritrea steht vor erheblichen Umweltproblemen, darunter wiederkehrende Dürren, Entwaldung und begrenzter Zugang zu sauberem Wasser, die durch den Klimawandel noch verschärft werden. Mit spärlichen Daten zur Luftqualität und Nachhaltigkeitsmetriken ist das Land auf internationale Hilfe für das Umweltmanagement angewiesen. Schutzgebiete bedecken etwa 5 % der Landfläche, und das Potenzial für erneuerbare Energien bleibt angesichts von Armut und politischer Isolation unterentwickelt.

Air Quality Index

0510
Moderate
6.0/10(AQI: N/A)

Daten zur Luftqualität sind nicht verfügbar, mit stabilen Trends gemäß Datenbankaufzeichnungen. Aufgrund der Unterentwicklung gibt es nur eine begrenzte Überwachung; Biomasseverbrennung zum Kochen trägt zur Innenraumverschmutzung bei, während städtische Gebiete wie Asmara moderate Außenwerte durch Verkehr und Staub aufweisen.

Water Quality

0510
Poor
4.5/10

Die Wasserqualität ist schlecht, nur 58 % der Bevölkerung haben Zugang zu sicher verwaltetem Trinkwasser. Verunreinigungen aus der Landwirtschaft und unzureichende sanitäre Einrichtungen beeinträchtigen Oberflächen- und Grundwasser. Die Aufbereitungsstandards sind grundlegend, wobei in ländlichen Gebieten Salzgehalt und mikrobielle Risiken vorherrschen.

58 % Zugang zu sicher verwalteten Diensten; ländliche Gebiete sind auf unbehandelte, verschmutzungsanfällige Quellen angewiesen.

Recycling System

Die Recycling-Infrastruktur ist praktisch nicht existent, es sind keine nationalen Raten verfügbar. Die Abfallwirtschaft konzentriert sich auf offene Deponien; in Asmara gibt es informelle Sammlungen, aber die Abdeckung ist gering. Es wurden keine organisierten Programme für spezifische Materialien gemeldet.

Recycling Rate: %

Green Spaces

Die Waldfläche ist mit 5,2 % gering und hat sich aufgrund von Entwaldung für Brennholz und Landwirtschaft gegenüber früheren historischen Werten verringert. Eritrea verfügt über 4 Nationalparks und Reservate, die etwa 5 % der Landfläche bedecken und die Artenvielfalt im Hochland und in Küstengebieten schützen.

Forest Coverage: 5.2%
National Parks: 4
Zu den wichtigsten Gebieten gehören der Dahlak Marine Nationalpark und Semienawi Bahri. Bemühungen zur Bekämpfung der Wüstenbildung durch Aufforstung sind im Gange, werden aber durch Dürren erschwert.

Environmental Policies

Eritrea hat das Pariser Abkommen ratifiziert und konzentriert sich auf die Proklamation Nr. 84/1996 zum Umweltschutz. Die Politik betont Bodenschutz, Schutzgebiete und die Erforschung erneuerbarer Energien. Die Durchsetzung ist durch Kapazitätsengpässe begrenzt.

Key Policies:
  • Proklamation Nr. 84/1996 Umweltgesetz
  • Nationales Anpassungsprogramm (NAPA)
Renewable Energy: Potenzial in Solar- und Windenergie; Ziele umfassen 50 % erneuerbare Energien bis 2030 gemäß NDC, aber der Fortschritt ist langsam.

Natural Disaster Risk

HOCH

Hohes Risiko durch Dürren, Überschwemmungen und Heuschreckenplagen. Der Zyklon Idai 2019 verursachte Überschwemmungen mit Schäden von über 10 Millionen US-Dollar; wiederkehrende Dürren betreffen 70 % der von der Landwirtschaft abhängigen Bevölkerung.

DürrenÜberschwemmungenHeuschreckenschwärme
Climate Change Impacts: Die Temperaturen stiegen von 1961 bis 2020 um 1,2 °C, wobei die Dürren von einem Großereignis pro Jahrzehnt (1980er Jahre) auf 3-4 pro Jahrzehnt nach 2000 zunahmen. Die Niederschläge gingen im nördlichen Hochland um 15 % zurück; ein Meeresspiegelanstieg von 3-5 mm/Jahr bedroht den Hafen von Massawa. Die Häufigkeit extremer Ereignisse stieg laut regionaler Analyse des IPCC AR6 um 20 %.

Sustainability Initiatives

Erneuerbare Energien

Eritreas NDC zielt auf die Entwicklung von Solar- und Windenergie ab; Pilotprojekte in Asmara versorgen 10.000 Haushalte mit netzunabhängigem Strom. Die geothermische Exploration am Vulkan Alid ist im Gange.

Wiederaufforstung

Terrassenfeldbau und gemeinschaftliche Baumpflanzungen wirken der Entwaldung entgegen; jährliche Kampagnen pflanzen Millionen von Setzlingen, um 12 % der seit 1990 verlorenen Baumdecke wiederherzustellen.

Wassermanagement

Der Bau von Mikrodämmen und die Regenwassernutzung verbessern den Zugang; seit 2000 wurden über 50 Dämme gebaut, die 100 Mio. m³ für die Bewässerung während Dürren speichern.

Wildlife & Nature

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