Uruguay flagPolitik & Regierung · Uruguay

Politik & Regierung in Uruguay

Politisches System, Stabilitätsindikatoren und demokratische Institutionen

Uruguay ist eine stabile präsidiale Demokratie, die im November 2024 Yamandú Orsi zum Präsidenten wählte, dessen Amtseinführung am 1. März 2025 erfolgte. Die Koalition der Breiten Front kehrte nach fünf Jahren an die Macht zurück, obwohl das fragmentierte parlamentarische Ergebnis Regierungsherausforderungen mit sich bringt. Uruguay verfügt über starke demokratische Institutionen und gehört in Lateinamerika zu den Ländern mit der höchsten Pressefreiheit und Korruptionswahrnehmung.

Korruptionsindex

Moderat

Demokratieindex

Gut

Regierungsform

Präsidiale repräsentative demokratische Republik

Rechtssystem

Zivilrechtssystem basierend auf der Verfassung von 1967

Staatsoberhaupt

Präsident Yamandú Orsi(since 2025)

Regierungschef

Präsident Yamandú Orsi(Breite Front)since 2025

Politische Indikatoren

Korruptionsindex
72Rang #20

Skala: 0-100

Transparency International (2024)

Pressefreiheit
20.5Rang #18

Skala: 0-100

Gut

Reporters Without Borders (2024)

Demokratieindex
8.32Rang #19

Skala: 0-10

Vollständige Demokratie

Economist Intelligence Unit (2024)

Legislative

Typ:bikameral
Oberhaus:Senat (30 Sitze)
Unterhaus:Abgeordnetenkammer (99 Sitze)

Wichtige politische Parteien

Breite Front(FA)

Mitte-links

48 Sitze
Nationale Partei(PN)

Mitte-rechts

29 Sitze
Colorado-Partei(PC)

Mitte

13 Sitze
Unabhängige Partei(PI)

Mitte

4 Sitze
Souveräne Identität(IS)

Rechtsaußen

2 Sitze

Wahlrecht

Alle uruguayischen Bürger ab 18 Jahren haben das Wahlrecht. Die Stimmabgabe ist für Bürger obligatorisch. Einwohner, die keine Bürger sind, haben bei nationalen Wahlen kein Wahlrecht.

Aktuelle Entwicklungen

  • Yamandú Orsi von der Breiten Front trat am 1. März 2025 sein Amt als Präsident an und brachte die Links-Koalition nach einer fünfjährigen Unterbrechung wieder an die Macht
  • Die Wahlen 2024 führten zu einem fragmentierten Parlament, wobei die Breite Front eine Senatsmehrheit innehatte, aber die Mehrheit im Abgeordnetenhaus verfehlte
  • Zu den wichtigsten politischen Prioritäten der neuen Regierung gehören die Bewältigung von Sicherheitsbedenken, die Bildungsreform und die wirtschaftliche Nachhaltigkeit
  • Die neue Partei Souveräne Identität zog mit zwei Sitzen ins Parlament ein, was eine Anti-Establishment-Verschiebung in der Politik darstellt
Wahlalter18
WahlrechtAllgemein
Verfassung1967
Departements19