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Umwelt & Gesundheit in Zambia

Luftqualität, Grünflächen und Nachhaltigkeitspolitik

Sambia steht vor erheblichen Umweltherausforderungen durch den Klimawandel, darunter steigende Temperaturen sowie häufige Dürren und Überschwemmungen, die Landwirtschaft und Wasserressourcen beeinträchtigen. Mit begrenzten Daten zur Luftqualität und zum Recycling konzentrieren sich die Nachhaltigkeitsbemühungen auf den Ausbau erneuerbarer Energien und den Schutz von Schutzgebieten. Die Waldbedeckung unterstützt die Biodiversität, aber Entwaldung und Katastrophenrisiken bleiben Bedenken.

Luftqualitätsindex

0510
Mäßig
6.0/10(AQI: N/A)

Daten zur Luftqualität sind begrenzt, mit stabilen Trends laut Datenbank. Städtische Gebiete wie Lusaka leiden unter Verschmutzung durch Fahrzeuge, Biomasseverbrennung und Bergbaustaub. Ländliche Gebiete sind im Allgemeinen besser. Die Regierung überwacht über ZEMA, aber umfassende AQI-Daten sind rar.

Wasserqualität

0510
Mäßig
5.5/10

Die Wasserqualität variiert; 65 % haben Zugang zu grundlegendem Trinkwasser, aber Verunreinigungen durch Bergbau, Landwirtschaft und schlechte sanitäre Einrichtungen sind häufig. Die städtische Aufbereitung verbessert sich, ländliche Gebiete sind auf unbehandelte Quellen angewiesen. Choleraausbrüche sind mit Verschmutzung verbunden.

64 % sicher verwaltete Trinkwasserdienstleistungen (JMP-Daten 2022).

Recyclingsystem

Die Recyclinginfrastruktur ist begrenzt; formale Quoten sind niedrig, informelle Müllsammlung ist in städtischen Gebieten verbreitet. Keine nationalen Recyclingquotendaten; Fokus auf Abfallreduzierung durch Deponien und Kompostierungs-Pilotprojekte.

Recyclingquote: %

Grünflächen

Sambia hat 20 Nationalparks und 36 Wildschutzgebiete, die ~30 % der Landfläche bedecken. Wichtige Standorte sind South Luangwa und Kafue. Eine Entwaldungsrate von 1,3 %/Jahr bedroht die Bedeckung.

Waldbedeckung: 30.0%
Nationalparks: 20
Schutzgebiete umfassen insgesamt 42 % der Landfläche, einschließlich Wälder und Feuchtgebiete.

Umweltpolitik

Sambia hat das Pariser Abkommen ratifiziert und strebt mit internationaler Unterstützung eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 46 % bis 2030 an. Das Umweltmanagementgesetz von 2011 regelt die Umweltverschmutzung. Erneuerbare Ziele: 52 % Energie aus Wasser-/Solarkraft bis 2030.

Wichtige Maßnahmen:
  • Umweltmanagementgesetz 2011
  • Nationale Klimawandelpolitik 2015
  • Forstpolitik 2019
Erneuerbare Energien: Das Scaling Solar Programm zielt auf 200 MW Solarstrom ab; Wasserkraft dominiert mit 85 % erneuerbaren Energien.

Naturkatastrophenrisiko

HOCH

Häufige Katastrophen: Überschwemmungen, Dürren, Waldbrände. Die Überschwemmungen von 2023 betrafen 500.000 Menschen; wiederkehrende Dürren beeinträchtigen die Ernährungssicherheit.

ÜberschwemmungenDürrenWaldbrände
Auswirkungen des Klimawandels: Die Temperaturen stiegen um 1,3 °C über den Basiswert von 1961-1990 (0,24 °C/Dekade 1960-2020). Die Häufigkeit von Dürren stieg um 20 %; Überschwemmungen nahmen seit den 1990er Jahren um 15 % zu. Niederschläge unregelmäßig, jährlicher Trend von -10 %. Die Dürre 2019-2024 war die schlimmste seit 40 Jahren und betraf 6,6 Millionen Menschen. Keine Auswirkungen des Meeresspiegelanstiegs (Binnenland).

Nachhaltigkeitsinitiativen

Erneuerbare Energien

Das Scaling Solar Programm fügte bis 2023 120 MW Solarstrom hinzu; nationales Netz Wasserkraft 2,3 GW, Ziel 50 % erneuerbarer Energiemix.

Wiederaufforstung

Die nationale REDD+-Strategie pflanzte 2018-2023 20 Millionen Bäume, um der Entwaldung von 250.000 ha/Jahr entgegenzuwirken.

Abfallwirtschaft

Das integrierte Feststoffabfallprojekt in Lusaka verbessert die Sammlung für 2 Millionen Einwohner, Kompostierungs-Pilotprojekte.

Wildtiere & Natur

Afrikanischer ElefantGefäHrdet
SpitzmaulnashornVom Aussterben Bedroht
Afrikanischer WildhundGefäHrdet